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Marcus Groß ist Europameister 2017, Conrad Scheibner mit erster EM Medaille

16 Jul, 2017 / 0

Spätestens seit den 2 Olympiasiegen von Rio ist Marcus Groß als einer der Weltbesten „Schieber“ im Mannschaftsboot bekannt. So wundert es nicht, dass sich auch in diesem Jahr der Kajak Zweier der Herren an seinen Qualitäten erfreuen darf. Da jedoch sein angestammter Partner in den K4 500m wechselte, musste sich das Berliner Ausnahmetalent zu Beginn der Saison an einen neuen Partner gewöhnen. Die Wahl hätte mit dem mehrfachen K1 Weltmeister Max Hoff aus Köln deutlich schlechter ausfallen können. Schließlich waren die beiden bereits einmal aufgrund von Krankheitsausfällen zusammen kurzerhand zum Europameistertitel gefahren.

In diesem Jahr jedoch sah es zunächst nicht gut aus. Mit einer Teilnahme im C Finale beim ersten Weltcup könnte man nicht zufrieden sein.

Nun zur Europameisterschaft in Polvdiv/BUL zeigte das Paar Gegnern und sich selber, dass sie es besser können. In einem souveränen Rennen, dass laut Marcus “ Hintenraus einfach nur Spaß gemacht hat“ setzten sich die Kajakspetialisten gegen die gesamte europäische Konkurenz durch.

Mit seiner ersten internationalen Medaille könnte sich Conrad Scheibner nach 4 Jahren in der Nationalmannschaft belohnen. Der Canadierfahrer vom SCBGgewann in Plovdiv mit seinen Potsdamer Kollegen Jan Vrandrey, Sebastian Brendel und Stefan Kiraj Silber im 1000m Vierer. Mit halbierter Strecke und Mannschaft ging es dann im C2 500m mit Stfan Kiraj noch auf Platz 8.

Conrad hat also den Sprung zu den ganz großen geschafft und kann nun auf ähnliche Erfolge in 6 Wochen bei der WM hoffen.

Wieder in der A Nationalmannschaft etablierte sich Berlins Nr. 2 im Kajakbereich Kostja Stroinski. er fuhr mit dem Kajak Vierer über die 1000m auf Platz 5. Der frisch formierte Vierer hat wohl noch einiges an Potential und wird wohl auch zu WM in die Finalentscheidung eingreifen können.

Leider ohne Medaille blieb auch Deutschlands schnellster Parakanute Tom Kierey. Dem 2. aus Rio blieb in Polvdiv nur Rang 7. Erfahrungsgemäß steigert sich aTom jedoch immer im Jahresverlauf. Dazu entscheidet Sie Tagesform über die kurzen 200m oft über viele Platzierungen.