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EM im Belgrad zeigt hoffnungsvolle Ergebnisse

11 Jun, 2018 / 0

Vor der Europameisterschaften der A Nationalmannschaft waren die Erwartungen wie in jedem Jahr eher gedämpft. Fahren doch die Deutschen die EM eher aus dem Training mit dem absoluten Fokus auf die WM im August. Andere Nationen fokussieren sich deutlich mehr im Vorfeld der EM. Die Ergebnisse der Berliner Athletinnen und Athleten lassen aber noch einiges Mehr erhoffen.

Ganz dicht bereits an der Spitze der Welt ist Marcus Groß (GK90), der in seinem Paradeboot im Zweier über 1.000m den Vizeeuropameistertitel gemeinsam mit Max Hoff (Essen) feiern konnte.  Im Zweier über 500m lag er dann mit Partner Tom Liebster (Dresden) im Mittelfeld, was für das frisch gesetzte Duo ein sehr gutes Ergebnis ist.

Nach der ersten internationalen Medaille im Canadier schrammte Lisa Jahn (KSC) dieses mal leider in zwei Anläufen knapp am Edelmetall vorbei. Mit Platz vier mit Sophie Koch (Karlsruhe) und Platz 6 im olympischen 200m Einer kann sie aber absolut zufrieden sein. Damit hat Lisa ganz klar gezeigt, dass sie genau die richtige ist, um die Deutschen Fahnen bei der WM im Einer zu vertreten.

Im Vierer gingen Moritz Adam und Conrad Scheibner (beide SCBG) im Canadier und Jacob Schopf (KKC) im Kajak an den Start. Der Weltmeister C4 vom Vorjahr schwächelte leider etwas auf der Strecke, zeigte jedoch, dass der C4 in Richtung WM konkurrenzfähig sein kann.

Jacob zeigte seine Qualitäten als Schlagmann im K4 1.000m bei seiner ersten Meisterschaft für die A Nationalmannschaft. Beide Vierer wurden am Ende 6.

Auch unser Weltmeister des Jahres 2017 ließ es sich nicht nehmen, einen kleinen Bericht aus Belgrad zu senden.

 

Vom 8. bis 10.06 fand in Belgrad die Europameisterschaft der Leistungsklasse statt. Berlin war durch die Sportler Lisa Jahn, Jacob Schopf, Moritz Adam, Conrad Scheibner und Marcus Groß vertreten.

 

Bei ihrem ersten EM-Start im Canadier konnte Lisa Jahn mit 2 vierten Plätzen im C2 sowie einem sechsten Platz im C1 200m zeigen, dass Sie schnell den Anschluss an Europas Beste gefunden hat und im Hinblick auf die WM auf eine gute Finalplatzierung hinarbeiten kann.

 

Auch für Jacob und Moritz war es der erste Start bei einer EM der „Großen“.

Jakob wurde nach einem starken Vorlaufsieg im Finale 6. im K4 1000m. Das Boot hat aber gezeigt, dass da noch deutlich mehr Potenzial nach oben ist.

 

Ähnlich erging es Conrad und Moritz im C4 500m. Zur Rennhälfte noch auf Position 3 liegend, unterliefen dem Boot einige Fehler, wodurch am Ende ein sechster Platz für die beiden stand. Dennoch konnten sie zeigen, dass das Boot konkurrenzfähig ist und bei der Weltmeisterschaft um eine Medaille mitfahren kann.

 

Medaillengarant Marcus (seit 2013 zu EM im K2 unbesiegt) kam hinter den vom Heimplublikum angetriebenen Serben auf Platz zwei und konnte somit für Berlin die Silbermedaille erpaddeln. Zudem kam er im K2 500m auf einen beachtlichen vierten Platz.

 

Insgesamt haben die Berliner Sportler solide Rennen gezeigt und gute Ergebnisse erreicht und werden diese zur Weltmeisterschaft sicher noch verbessern wollen.

 

Conrad Scheibner

 

 

 

Felix Geisen