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Nominierung der vorläufigen Kanurennsportnationalmannschaft ist erflogt

7 Mai, 2019 / 0

Um es gleich vorweg zu nehmen, für die Weltcups in Poznan und Duisburg wurden sechs Berliner Athleten und eine Athletin vom Trainerrat berücksichtigt.

Am eindrucksvollsten präsentierte sich der erst 19-jährige Jacob Schopf vom KKC im K1 der Herren mit zwei Siegen über die 500m und die 1000m Distanz. Dabei ließ er klangvolle Namen wie Tom Liebscher oder Max Hoff sogar deutlich hinter sich.  So stellt man sich bei den Bundestrainern gerne vor.

Kostja Stroinski (RKV) erkämpfte sich einen sehr guten dritten Platz im A-Finale über die 200m Sprintdistanz, zwar in Abwesenheit von Ronald Raue, trotz allem aber beeindruckend.

Leider konnte Marcus Groß (GK90) wegen Krankheit nicht anreisen und fehlte somit komplett. Einen so erfolgreichen Sportler wie Marcus hat das garantiert gewurmt. Er erhielt aber die Möglichkeit bei den Weltcups sein Können und seine Leistungsfähigkeit nochmals unter Beweis zu stellen. Drücken wir ihm dafür die Daumen.

Die Candier-Fahrer mit Tim Hecker, Conrad Robin Scheibner und Moritz Adam (alle SCBG) bestätigten ihre gute Form aus der ersten Ranglistenregatta und konnten mit sehr guten Platzierungen auf sich aufmerksam machen. Auf der 500m Strecke kamen sie auf die Ränge 4 (Conrad), 7 (Moritz) und 8 (Tim) jeweils im A-Finale. Auf der olympischen Strecke über die 1000m im Einer belegten Sie die Plätze 3 (Tim), Platz 5 (Moritz) und Platz 8 (Conrad), dabei hatten Sie sicher auch schon das abschließende Zweier-Rennen für Tim und Conrad im Hinterkopf.  Über die 1000m ging es gegen keine geringeren als die Olympiasieger Brendel/Vandrey und die amtierenden Weltmeister Kretschmer/Oeltze zur Sache. Dies ist ein Ausdruck dafür, auf welchem Niveau in Deutschland der Candier-Sport betrieben wird. In diesem Jahr blieb dem Berliner Boot mit Rang 3 noch das Nachsehen, aber beide sind im letzten Jahr noch in der U23 Nationalmannschaft gestartet und haben die Zukunft ganz sicher vor sich.

Unsere Canadier-Dame Lisa Jahn (KSC) bestritt das erste 500m A-Finale, welches sie auch gewinnen konnte, wie alle vorherigen Rennen der ersten Ranglistenwettkämpfe.  Da sie eine Erkältung plagte, erhielt sie den Rat keine weiteren Rennen zu bestreiten. Ihre Nominierung zu den Weltcups stand deswegen nicht auf dem Spiel, weswegen sie die vorzeitige Heimreise antrat. 

 Die Juniorenmannschaft aus Berlin bekam bei der zweiten Sichtung die Chance sich zu zeigen und für die Junioren und U23-Mannschaft anzubieten. Diese Gelegenheit wurde von den Meisten Nachwuchssportlern sehr gut genutzt. Mit insgesamt 9 Junioren reiste der LKV Berlin an. Für die vorläufige erweiterte Nationalmannschaft nominierten sich zunächst Lena Röhlings vom SCBG, Jonas Mümmelt von AdW und Philipp Aldag von KSC. Sie müssen sich nun bei den internationalen Einsätzen durchsetzten. Positiv sind auch die sehr guten Ergebnisse dreier Jugendfahrer, die bei den Junioren ordentlich mitmischen konnten. So scheiterten Pauline Jagsch (SCBG), Julian Freyer (KSC) und Noah Kothlow (HKC) nur knapp an der Qualifikation und werden wohl in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle im Kampf und die internationalen Startplätze spielen können. 

Raimund Jahn