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Berliner Kanuathleten präsentieren sich mit sehr guten und guten Leistungen beim Weltcup in Duisburg

17 Jun, 2019 / 0

Duisburg ist immer eine Reise wert, ganz sicher wenn es um Kanurennsportentscheidungen an der Wedau geht.
Der zweite und letzte Weltcup der ICF für dieses Jahr ist zu Ende schon werden die Gedanken auf die nächsten Aufgaben gerichtet. Es stehen die European Games im Juli und im August die so
wichtige Weltmeisterschaft im Hinblick auf Olympia an.
Das beste Ergebnis konnte Jacob Schopf (KKC Berlin) zusammen mit Max Hoff (KG Essen) erreichen. Nach einem souveränen Sieg im ersten Weltcup Rennen in Polen, mussten sich die K2 Herren diesmal nur um einen Wimpernschlag dem französischem Boot geschlagen geben. Silber im neu zusammen gesetzten Boot ist eine super Leistung und der Platz zur WM sollte damit gesichert sein.
Ebenfalls sehr stark präsentierte sich Conrad Robin Scheibner (SCBG), der zwar den direkten Ausscheid gegen Sebastian Brendel im Einer nicht gewinnen konnte, aber als noch junger Athlet seine Ambitionen für die Zukunft eindeutig angemeldet hat. Nach einem 5.Platz im A-Finale der Herren, unmittelbar hinter Brendel auf der olympischen Strecke, konnte Conrad einen super 3.Platz auf der 500m Strecke im Einer-Canadier der Herren erreichen. Er belohnte sich dadurch selbst mit einer Bronzemedaille, die er sich aufgrund der sehr guten Leistungen in diesem Jahr
auch verdient hat.
Wie in Poznan konnte Kostja Stroinski (RKV) auch in Duisburg im K2 200m der Herren zusammen mit seinem Partner Timo Haseleu (KC Potsdam) das A-Finale erreichen und belegte in einem hart
umkämpften Rennen eine sehr guten 4. Platz , mit welchem er auch Ansprüche für die WM in Ungarn angemeldet hat. Die diesjährige Saison läuft für ihn ganz klar besser, wir drücken ihm die Daumen das dies so bleibt. Lisa Jahn (KSC ) startete in zwei Disziplinen, jeweils auf den olympischen Strecken im C2 500m
und im C1 200m. Der Fokus liegt in diesem Jahr sicher auf dem C2 und den Quotenplätzen zur WM in Ungarn. Schaut man auf das reine Ergebnis in Duisburg, den 5.Platz im A-Finale, sollte dies sicher im erreichbaren Rahmen sein. Nicht zu vergessen das sie erst seit Mai so zusammen fahren. Trotz guter Weltcupergebnisse (4.Platz Poznan) und dem Duisburg Ergebnis müssen die jungen Damen noch „eine Schippe“ drauf legen, da auch in Duisburg trotz großem Teilnehmerfeld nicht alle relevanten Nationen am Start waren. Im C1 verpasste Lisa knapp das A- Finale und gewann dann aber das B-Finale sicher. Im C2 500m durften die beiden „Youngsters“ Tim Hecker und Moritz Adam (beide SCBG) gemeinsam zeigen das sie zu den nächsten starken Kanuten im internationalen Wettbewerb zählen werden. Ihre Chance haben sie sich durch klasse Leistungen bei den nationalen Sichtungen erkämpft und zu den Wettkämpfen bewiesen, dass sie berechtigt berücksichtigt
wurden. Erstmals im internationalen Wettbewerb waren die Mix-Rennen, welche gespannt von den Zuschauern und Sportlern erwartet wurden. Auch hier warn die deutschen Teilnehmer sehr erfolgreich.
Wir freuen uns auf die weiteren Wettkämpfe in diesem Jahr und drücken unseren Vertretern des Berliner Kanurennsports alle Daumen für gute Ergebnisse.
Raimund Jahn