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Berliner Kanuten auf Olympiakurs

5 Apr, 2021 / 0

Als die Berliner Leistungsklasse-Athleten am ersten Aprilwochenende nach Duisburg reisten, ging es für sie zum ersten mal seit nunmehr fast 2 Jahren um die Nationalmannschaftsqualifikationen. Die Wettkämpfe, die im vergangenen Jahr ausfallen mussten konnten bereits großen Einfluss auf die Teilnehmer für Tokio 2021 nehmen.

So war bereits im Vorfeld klar, dass im Canadier Herren Bereich eine Finalplatzierung über 500m und 1000m Pflicht für die Olymppiateilnahme ist. Umso erleichterter waren unsere Anwärter Conrad Scheibner, Tim Hecker und Moritz Adam (alle SC Berlin-Grünau) bereits nach den Zwischenläufen. Das Hauptziel war für die drei Topathleten erreicht. Im Finale über 500m konnte Conrad dann befreit auftrumpfen und siegte deutlich vor Sebastian Brendel aus Potsdam und Moritz Adam. Auf der 1.000m-Strecke lieferten sich Conrad und Sebastian einen harten Fight mit dem besserem Ende für den dreifachen Olympiasieger aus Potsdam.

Bei den Canadier Damen konnte wieder einmal Lisa Jahn (Müggelheimer SC) die Konkurrenz dominieren. Sie siegte auf den 250m und 500m Distanzen. Damit unterstrich Sie ihre Ambitionen auf den Olympiastartplatz.

Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss bei der Bundespolizei konnte Kostja Stroinski (RKV Berlin) trotz ausbildungsbedingt weniger Trainingsumfängen in Duisburg überraschen. Nach dem 5. Platz über die 500m Distanz im mit Weltklasse besetzten Feld musste er sich über 200m nur der Potsdamer Kanulegende Ronald Rauhe geschlagen geben.

Für die U23 Nationalteams bewarben sich in diesem Jahr Lena Röhlings, Greta Köszeghy und Ben Lenzke (alle SC Berlin Grünau), sowie Till Fengler und Jonas Mühmert (BSV AdW). Sie zeigten teilweise gute Ansätze in den Vor- und Zwischenläufen. Für die A Finals reichte es bei der starken Konkurrenz jedoch noch nicht.